Ausgabe Februar 1990

In eigener Sache

Die Weiterführung der "Blätter", jetzt im Eigenverlag der Redaktion, hat eine ermutigende Resonanz gefunden. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die vielen Briefe bedanken, die der Redaktion in den vergangenen Wochen zugegangen sind. FAZ, FR und taz, ZEIT, Rheinischer Merkur und Börsenblatt haben, wie auch diverse Rundfunksendungen, über den neuen Start berichtet. Besonders freuen wir uns natürlich, eine ganze Reihe neuer Abonnentinnen und Abonnenten begrüßen zu können: 236 seit Heft 1/1990. Und viele haben die Vorschläge unseres Faltblatts "Die Blätter jetzt in eigener Regie" (es liegt auch diesem Heft wieder bei) aufgegriffen, haben Geschenkabonnements der "Blätter" bestellt und/oder ihr Abonnement in ein Förderabonnement umgewandelt (über Hundert seit Heft 1/1990).

Auch der geplante Förderverein der "Blätter" stößt auf reges Interesse. Wir werden in Kürze Näheres mitteilen können.

Februar 1990

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Aktuelle Ausgabe März 2026

In der März-Ausgabe spannt sich der Bogen von der Antike bis zur Gegenwartskrise: Markus Linden zeigt, wie die Neue Rechte Platon und Cicero für ihre antiliberale Propaganda vereinnahmt. Maike Albath beleuchtet, wie Giorgia Meloni der italienischen Rechten ein vermeintlich harmloses, mütterliches Image verleiht. Antje Schrupp bilanziert die Politik der Gleichstellung und fragt, wie weibliche Freiheit in einem postpatriarchalen Zeitalter neu gedacht werden kann. Zum Holocaust-Gedenktag fordert die Auschwitz-Überlebende Tova Friedman in einem eindringlichen Appell entschlossenes Handeln gegen den wieder aufblühenden Antisemitismus. Eva Illouz diskutiert mit Dieter Thomä, wie im Schatten des Gazakrieges die Voraussetzungen für eine friedliche Zukunft in Nahost geschaffen werden könnten. Wolfgang Zellner analysiert, wie Europa angesichts des drohenden Zerfalls der Nato seine Souveränität bewahren kann. Robert Misik plädiert für einen radikalen Linksliberalismus als Antwort auf den rechten Autoritarismus. Und während Jochen Ahlswede 15 Jahre nach Fukushima vor einer Entmachtung der Atomsicherheitsbehörden warnt, fragt Frank Adloff, wie sich eine ökologische Zukunft trotz multipler Krisen offenhalten lässt.

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