Ausgabe Juli 1998

Die Ergebnisse der Leserinnen- und Leser-Umfrage 1998

"Es wäre gut, wenn es 400 würden..." Davon sind wir, die "Blätter"-Redaktion und das Unternehmen wp research, ausgegangen. Bereits in der Woche nach Erscheinen des Märzheftes wurde dieses Ziel übertroffen: 537 Fragebögen kamen ausgefüllt zurück. Am Ende waren es 1283, die bis zum Ablauf der Frist eintrafen - mehr als doppelt so viele wie bei der ersten Umfrage 1989 (damals 618; vgl. in: "Blätter", 10/1989, S. 1178-1181). Wir danken allen, die mitgemacht haben, auch für die vielen individuellen Stellungnahmen. Die Leser-Blatt-Bindung ist offensichtlich noch stärker geworden. Aber was bedeutet das im Detail?

Wer sind die Leserinnen und Leser?

Die "Blätter"-Leserschaft ist deutlich jünger als die Gesellschaft, wenngleich dies 1989 in noch stärkerem Maße zutraf. Heute sind 46% jünger als 40 Jahre (1989 waren es sogar 74%), 30% zwischen 40 und 50 Jahren (11%), zwischen 50 und 60 sind 15% (5%). Über 60 Jahre alt sind 8% (5%) [Fehlende Prozent zu 100 heißt jeweils: keine Angabe.] Von den seit der Gründung des Blätter Verlags 1990 hinzugekommenen Abonnentinnen und Abonnenten sind 50% jünger als 30 Jahre, von diesen studieren 88%.

Juli 1998

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In der April-Ausgabe erinnert Hauke Brunkhorst an den großen Sozialphilosophen und langjährigen »Blätter«-Mitherausgeber Jürgen Habermas, der am 14. März 2026 gestorben ist. Im Mittelpunkt seines Lebenswerks stand die Verteidigung der Demokratie. Diese, und mit ihr die Idee eines freien Westens, wird derzeit besonders von einer Figur herausgefordert: Donald Trump. Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff. Robert Kagan wiederum skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst. Was uns Thukydides heute über den drohenden Zusammenbruch der liberalen Welt lehren kann, fragen Carlotta Voss und Daniel-Pascal Zorn. Und Nick Reimer sowie Olga Bubich erinnern an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor vierzig Jahren und ihre Gegenwart im Schatten des Ukrainekrieges.

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