Um das Internet ranken sich eine Reihe von teilweise recht weitreichenden ökonomischen und sozialen Verheißungen. Visionen von neuen Formen selbstbestimmter Arbeit in Unternehmen mit ausgesprochen flachen Hierarchien zählen ebenso dazu wie die Vorstellung, daß mit dem Siegeszug des Internet nahezu jedes in seinem Umfeld neugegründete Unternehmen, sei es auch noch so klein, eine reelle ökonomische Chance habe und daß diese neuen Firmen den etablierten Medien-, Handels- und Industriekonzernen der Old Economy den Rang ablaufen könnten. Was ist an allem dran? Steht eine Ablösung der Old Economy durch die - grausend möchte man sich von der Wortschöpfung abwenden - dot.coms bevor? Gibt es Anzeichen für tiefgreifende Restrukturierungen des Unternehmenssektors im Zuge der ökonomischen Aneignung des Internet? Die Euphorie rund ums Internet wurde bis zum Frühjahr 2000 maßgeblich von drei Entwicklungen gespeist: Erstens ist der kommerzielle Höhenflug des Netzes in der Tat von neugegründeten Firmen getragen worden. Die etablierten Medien-, Handels- und Industriekonzerne hatten die ökonomischen Möglichkeiten und Perspektiven des Internet, des E-commerce und des E-business, also des Internet-Einzelhandels und des Internet-Handels zwischen Unternehmen, zunächst nicht im Blick und unterschätzt.
Der Influencer »DinZul« spricht Frauen in Fitnesscentern, Shoppingcentern, vor Clubs oder einfach auf der Straße an. Er fragt nach ihrer Telefonnummer oder direkt nach einem Date – und filmt sie während des Gesprächs heimlich mit seiner KI-Brille.