Ausgabe September 2003

Wiederherstellung der irakischen Souveränität

Bericht des UN-Generalsekretärs gemäß Paragraph 24 der Sicherheitsratsresolution 1483 vom 17. Juli 2003 (Auszüge)

[...]

1. Der vorliegende Bericht wird gemäß Paragraph 24 der Sicherheitsratsresolution 1483 (2003) erstattet, worin der Rat mich beauftragte, in regelmäßigen Abständen über die Arbeit meines Sonderbeauftragten hinsichtlich der Umsetzung der Resolution zu berichten. Der vorliegende Bericht liefert eine erste Einschätzung der Dimension der Herausforderungen, die mit der Umsetzung des Mandats, wie es die Resolution vorsieht, zusammenhängen, und er zeigt die von mir erwogenen Bereiche, in denen die Vereinten Nationen mit ihrer Sachkenntnis und ihrem beträchtlichen Vorteil eine nützliche Rolle spielen können. Ich habe vor allen Dingen die Interessen des irakischen Volkes im Sinn gehabt, besonders sein Verlangen nach baldiger Wiederherstellung der irakischen Souveränität.

2. Am 27. Mai 2003 ernannte ich Sergio Vieira de Mello für einen Zeitraum von vier Monaten zu meinem Irak-Sonderbeauftragten. Sein ursprüngliches Team setzte sich aus Personal der Abteilung für friedenserhaltende Maßnahmen, der Abteilung für politische Angelegenheiten, der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, des Entwicklungshilfeprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und aus seiner eigenen Dienststelle, des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, zusammen. Diese Gruppe fuhr am 2. Juni 2003 nach Bagdad.

Sie haben etwa 12% des Textes gelesen. Um die verbleibenden 88% zu lesen, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Artikel kaufen (1€)
Digitalausgabe kaufen (10€)
Anmelden

Aktuelle Ausgabe Januar 2020

In der Januar-Ausgabe warnt der Journalist Alexander Hurst vor einem drohenden Bürgerkrieg in den USA, sollte Donald Trump eine Abwahl in einem Jahr nicht akzeptieren. Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy zeigt, wie die Hindu-Nationalisten die innere Vielfalt Indiens bekämpfen und selbst vor kriegerischen Mitteln nicht halt machen. »Blätter«-Redakteurin Julia Schweers beleuchtet den Generationenkonflikt, der in Afrika zu einer dritten kontinentalen Protestwelle führen könnte. Der Soziologe Mathias Greffrath fordert die Abkehr vom Mantra des ständigen Wachstums, um dem »Zeitalter der Verwüstung« ein Ende zu setzen. Und »Blätter«-Mitherausgeber Micha Brumlik analysiert die antisemitische Kontinuität von der DDR bis ins heutige Ostdeutschland.

Zur Ausgabe Probeabo

Weitere Artikel zum Thema

COP24: Die Front der Klimaleugner

von Susanne Götze

Die Ergebnisse von UN-Klimakonferenzen erinnern immer öfter an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Das gilt auch für die COP24 vom vergangenen Dezember im polnischen Kattowitz: Beifall, Freudentränen und sogar ein Luftsprung des Verhandlungsführers Michał Kurtyka zum erfolgreichen Gipfel-Abschluss erweckten den Eindruck, es gebe gute Neuigkeiten.