Ausgabe Januar 2008

Generation Obama

Programm und Protagonisten der New Progressive Democrats

Am 4. November 2008 – zum Ende der zweiten Amtszeit von Präsident George W. Bush – wählen die Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten dessen Nachfolger. Am 3. Januar finden im Bundesstaat Iowa die ersten Vorwahlen der Demokraten und Republikaner statt.

Am 4. November 2008 – zum Ende der zweiten Amtszeit von Präsident George W. Bush – wählen die Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten dessen Nachfolger. Am 3. Januar finden im Bundesstaat Iowa die ersten Vorwahlen der Demokraten und Republikaner statt. Dabei könnte bereits eine Vorentscheidung im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur fallen – bei den Demokraten voraussichtlich zwischen den Spitzenreitern Hillary Clinton, Barack Obama und John Edwards.

Lange Zeit sah es so aus, als würde der Wahlkampf der Demokraten ein langweiliges Ereignis. Zu groß schien Clintons Vorsprung in der Wählergunst, zu groß auch ihr Vorsprung auf den Spendenkonten. Zeitweilig betrug der Abstand zu Obama und Edwards über 20 Prozentpunkte. Doch in den letzten Monaten verringerte er sich mehr und mehr. Eine wesentliche Rolle spielte dabei auch das große Engagement der Internet-Community. Obama nutzte diesen Rückenwind seinerseits für seine Wahlkampagne, die unter dem Label „Generation Obama“ ganz dezidiert auf die jungen Wählerinnen und Wähler zugeschnitten ist.

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Aktuelle Ausgabe Januar 2020

In der Januar-Ausgabe warnt der Journalist Alexander Hurst vor einem drohenden Bürgerkrieg in den USA, sollte Donald Trump eine Abwahl in einem Jahr nicht akzeptieren. Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy zeigt, wie die Hindu-Nationalisten die innere Vielfalt Indiens bekämpfen und selbst vor kriegerischen Mitteln nicht halt machen. »Blätter«-Redakteurin Julia Schweers beleuchtet den Generationenkonflikt, der in Afrika zu einer dritten kontinentalen Protestwelle führen könnte. Der Soziologe Mathias Greffrath fordert die Abkehr vom Mantra des ständigen Wachstums, um dem »Zeitalter der Verwüstung« ein Ende zu setzen. Und »Blätter«-Mitherausgeber Micha Brumlik analysiert die antisemitische Kontinuität von der DDR bis ins heutige Ostdeutschland.

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