Ausgabe Januar 2008

Generation Obama

Programm und Protagonisten der New Progressive Democrats

Am 4. November 2008 – zum Ende der zweiten Amtszeit von Präsident George W. Bush – wählen die Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten dessen Nachfolger. Am 3. Januar finden im Bundesstaat Iowa die ersten Vorwahlen der Demokraten und Republikaner statt.

Am 4. November 2008 – zum Ende der zweiten Amtszeit von Präsident George W. Bush – wählen die Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten dessen Nachfolger. Am 3. Januar finden im Bundesstaat Iowa die ersten Vorwahlen der Demokraten und Republikaner statt. Dabei könnte bereits eine Vorentscheidung im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur fallen – bei den Demokraten voraussichtlich zwischen den Spitzenreitern Hillary Clinton, Barack Obama und John Edwards.

Lange Zeit sah es so aus, als würde der Wahlkampf der Demokraten ein langweiliges Ereignis. Zu groß schien Clintons Vorsprung in der Wählergunst, zu groß auch ihr Vorsprung auf den Spendenkonten. Zeitweilig betrug der Abstand zu Obama und Edwards über 20 Prozentpunkte. Doch in den letzten Monaten verringerte er sich mehr und mehr. Eine wesentliche Rolle spielte dabei auch das große Engagement der Internet-Community. Obama nutzte diesen Rückenwind seinerseits für seine Wahlkampagne, die unter dem Label „Generation Obama“ ganz dezidiert auf die jungen Wählerinnen und Wähler zugeschnitten ist.

Sie haben etwa 5% des Textes gelesen. Um die verbleibenden 95% zu lesen, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Artikel kaufen (3.00€)
Digitalausgabe kaufen (10€)
Anmelden

Weitere Artikel zum Thema

Indonesien: Die Wut der Gen Z und ihr Kampf gegen die Eliten

von Markus Berg

Seit zwei Jahren ist Indonesiens Präsident Prabowo Subianto nun im Amt – der konservative Ex-General folgte im Oktober 2024 auf den beliebten einstigen Reformer Joko Widodo, kurz: Jokowi, der das Land zehn Jahre lang regiert hatte.

Führungsfetisch statt Bürgernähe

von Markus Linden

Der rasende Autoritäts- und Machtverlust, den die Union und der Bundeskanzler binnen nicht einmal zwei Jahren an der Regierung erlitten haben, erklärt sich nicht zuletzt durch Friedrich Merz’ Führungsstil. Merz setzt ganz auf cäsaristische Anweisung von oben.