Ausgabe März 2008

Von Asien lernen?

Im Jahr der Olympiade schaut die ganze Welt gebannt auf China. Angesichts der rigiden Einschränkungen der Pressefreiheit fürchten nicht nur Regimekritiker, dass das Land der Mitte die Olympischen Spiele instrumentalisiert, um der Welt seine neue Macht zu demonstrieren. Wie aber verhält es sich jenseits dessen mit unserem Blick auf China und darüber hinaus auf den gesamten asiatischen Kontinent?Im Jahr der Olympiade schaut die ganze Welt gebannt auf China. Angesichts der rigiden Einschränkungen der Pressefreiheit fürchten nicht nur Regimekritiker, dass das Land der Mitte die Olympischen Spiele instrumentalisiert, um der Welt seine neue Macht zu demonstrieren. Wie aber verhält es sich jenseits dessen mit unserem Blick auf China und darüber hinaus auf den gesamten asiatischen Kontinent? Ulrich Menzel untersucht in seinem pointierten wie streitbaren Beitrag die Wandlungen, die die europäische Wahrnehmung in den vergangenen Jahrzehnten durchlaufen hat. Mit diesem Beitrag setzen wir unsere China-Reihe fort, in der wir zuletzt Aufsätze unter anderem von Hyekyung Cho (1/2006), Chuan Chen (3/2006), Patricia von Hahn (6/2006), Bill McKibben (8/2006), Björn Ahl (11/2006), Rolf Geffken (2/2007), Matthias Adolf und Jens Köstner (4/2007), Christa Wichterich (1/2008) sowie Ralph Rotte (2/2008) veröffentlichten. – D. Red.

Asien gilt als die große Entwicklungsregion auf der Welt.

Sie haben etwa 5% des Textes gelesen. Um die verbleibenden 95% zu lesen, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Artikel kaufen (3.00€)
Digitalausgabe kaufen (10€)
Anmelden

Aktuelle Ausgabe Mai 2020

In der Mai-Ausgabe analysiert der Historiker Adam Tooze das radikal Neue der Coronakrise, deren ökonomische Folgen uns noch auf Jahrzehnte beschäftigen werden. Die Politikwissenschaftler Kurt M. Campbell und Rush Doshi zeigen, wie sich China im Kampf gegen die Pandemie als neue globale Führungsmacht positioniert – vor allem gegen die USA. Der Historiker Yuval Noah Harari mahnt, dass wir Herausforderungen wie Covid-19 nur in globaler Kooperation bewältigen können. „Blätter“-Redakteur Albrecht von Lucke erörtert, wie sich die Demokratie gegen den Ausnahmezustand bewähren kann – und muss. Und Simone Schlindwein, Ellen Ehmke, Jessé Souza sowie Franziska Fluhr widmen sich den Folgen der Coronakrise für den globalen Süden.

Zur Ausgabe Probeabo

Weitere Artikel zum Thema