Ausgabe Februar 1990

In eigener Sache

Die Weiterführung der "Blätter", jetzt im Eigenverlag der Redaktion, hat eine ermutigende Resonanz gefunden. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die vielen Briefe bedanken, die der Redaktion in den vergangenen Wochen zugegangen sind. FAZ, FR und taz, ZEIT, Rheinischer Merkur und Börsenblatt haben, wie auch diverse Rundfunksendungen, über den neuen Start berichtet. Besonders freuen wir uns natürlich, eine ganze Reihe neuer Abonnentinnen und Abonnenten begrüßen zu können: 236 seit Heft 1/1990. Und viele haben die Vorschläge unseres Faltblatts "Die Blätter jetzt in eigener Regie" (es liegt auch diesem Heft wieder bei) aufgegriffen, haben Geschenkabonnements der "Blätter" bestellt und/oder ihr Abonnement in ein Förderabonnement umgewandelt (über Hundert seit Heft 1/1990).

Auch der geplante Förderverein der "Blätter" stößt auf reges Interesse. Wir werden in Kürze Näheres mitteilen können.

Februar 1990

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Aktuelle Ausgabe April 2026

In der April-Ausgabe erinnert Hauke Brunkhorst an den großen Sozialphilosophen und langjährigen »Blätter«-Mitherausgeber Jürgen Habermas, der am 14. März 2026 gestorben ist. Im Mittelpunkt seines Lebenswerks stand die Verteidigung der Demokratie. Diese, und mit ihr die Idee eines freien Westens, wird derzeit besonders von einer Figur herausgefordert: Donald Trump. Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff. Robert Kagan wiederum skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst. Was uns Thukydides heute über den drohenden Zusammenbruch der liberalen Welt lehren kann, fragen Carlotta Voss und Daniel-Pascal Zorn. Und Nick Reimer sowie Olga Bubich erinnern an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor vierzig Jahren und ihre Gegenwart im Schatten des Ukrainekrieges.

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