Valentino Parlato wurde 1931 in Tripolis/Libyen geboren, wo sein sizilianischer Vater als Finanzbeamter tätig war. Seit seiner Ausweisung aus Libyen im Jahre 1951 wegen „subversiver Umtriebe“ lebt Parlato in Rom. Er studierte Jura, trat der Kommunistischen Partei Italiens (KPI) bei und arbeitete als Journalist in deren Presseorganen, wie „Unità“ und „Rinascita“.Valentino Parlato wurde 1931 in Tripolis/Libyen geboren, wo sein sizilianischer Vater als Finanzbeamter tätig war. Seit seiner Ausweisung aus Libyen im Jahre 1951 wegen „subversiver Umtriebe“ lebt Parlato in Rom. Er studierte Jura, trat der Kommunistischen Partei Italiens (KPI) bei und arbeitete als Journalist in deren Presseorganen, wie „Unità“ und „Rinascita“. Zudem gab er zahlreiche politische Bücher heraus. Im Jahre 1969 wurde Parlato mit anderen „Linksabweichlern“ aus der KPI ausgeschlossen, woraufhin er – gemeinsam mit Rossana Rossanda, Luigi Pintor, Lucio Magri und anderen – das genossenschaftliche Kollektiv „il manifesto“ gründete, das seit 1971 die gleichnamige Tageszeitung in Rom herausgibt. Heute ist er dessen Präsident und geht noch fast täglich in die Redaktion an seine alte Schreibmaschine.
Es währte nur sehr kurz: Das erst im Januar 2023 eingeführte Bürgergeld ist schon wieder Geschichte. Am 5. März beschloss der Bundestag zahlreiche Verschärfungen gegenüber Grundsicherungsbeziehenden.