Ausgabe Februar 1997

In eigener Sache

Eine gute Nachricht zum Jahresbeginn: 1996 schließen die "Blätter" erstmals seit 1987 mit einem positiven AbonnementsSaldo ab. Er liegt um rund 400 über dem Durchschnitt der Jahre 1992 bis 1995. Anteil an dieser Entwicklung hat zweifellos die Erklärung "Unentbehrlich in dieser Republik", der sich so viele gute Namen aus Wissenschaft und Politik angeschlossen haben. Und daß alle großen und viele kleinere Tageszeitungen schon die Vorankündigung des 1997er Demokratiepreises der "Blätter" verbreiteten, demonstriert die beachtliche publizistische Präsenz, die unsere Zeitschrift inzwischen erreichen konnte.

Anzeichen einer Trendwende also - aber das rettende Ufer ist noch nicht erreicht. 1997 werden wir uns darum bemühen, die neuen "Blätter" weiter zu konsolidieren. Dabei hoffen wir auf Ihre Mitwirkung. "Die Republik braucht dieses Forum", heißt es in der Erklärung - aber in vielen Bibliotheken und Bildungseinrichtungen fehlen sie noch. Bitte, weisen Sie auf die Zeitschrift hin, geben Sie uns ggf. Tips, wen wir ansprechen sollten. Die Sparzwänge, unter denen gerade die öffentlichen Haushalte, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen stehen, sind uns nur zu bekannt.

Februar 1997

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Aktuelle Ausgabe April 2026

In der April-Ausgabe erinnert Hauke Brunkhorst an den großen Sozialphilosophen und langjährigen »Blätter«-Mitherausgeber Jürgen Habermas, der am 14. März 2026 gestorben ist. Im Mittelpunkt seines Lebenswerks stand die Verteidigung der Demokratie. Diese, und mit ihr die Idee eines freien Westens, wird derzeit besonders von einer Figur herausgefordert: Donald Trump. Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff. Robert Kagan wiederum skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst. Was uns Thukydides heute über den drohenden Zusammenbruch der liberalen Welt lehren kann, fragen Carlotta Voss und Daniel-Pascal Zorn. Und Nick Reimer sowie Olga Bubich erinnern an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor vierzig Jahren und ihre Gegenwart im Schatten des Ukrainekrieges.

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