Jogo bonito, das schöne Spiel: Fußball als Utopie | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Jogo bonito, das schöne Spiel: Fußball als Utopie

von Detlev Claussen

Martin Walser zufolge „gibt es nichts Sinnloseres als Fußball – außer Nachdenken über Fußball“. Aus diesem Satz spricht die Ahnungslosigkeit des Bildungsbürgers von einem gesellschaftlichen Bereich, den er verachtet. Weniger überhebliche Menschen erfanden die zum short century[1] passende Formel vom Fußball „als der wichtigsten Nebensache der Welt“. Fußball ist dank der Ausbreitung des Fernsehens zum Weltzuschauersport Nr. 1 geworden. Das WM-Endspiel ist seit 1990 das Festival globaler Gleichzeitigkeit – ein Außenseiter, wer nicht zuschaut.

(aus: »Blätter« 6/2014, Seite 101-112)
Themen: Kultur, Demokratie und Geschichte

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