Deutsche Waffen, deutsches Geld | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Deutsche Waffen, deutsches Geld

Westend Verlag Foto: Westend Verlag

von Rudolf Walther

Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, ist Deutschland seit dem August 2014 nicht mehr nur in Afghanistan (aufgrund eines UN-Beschlusses), sondern auch in Syrien und im Irak Kriegspartei (allerdings ohne UN-Beschluss). Denn Deutschland hat seither mehr als 2000 Tonnen Waffen und Munition an kurdische Milizen geliefert und trägt damit aktiv zum weiteren Zerfall des Irak bei. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete diese Aufrüstung von Kriegsparteien als „Ertüchtigung“, obwohl niemand weiß, wo die gelieferten Waffen am Schluss verbleiben und wozu sie wirklich „ertüchtigen“.

(aus: »Blätter« 8/2017, Seite 121-123)
Themen: Krieg und Frieden, Außenpolitik und Wirtschaft

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