Erdoğans Triumph: Todesstoß für die Opposition | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Erdoğans Triumph: Todesstoß für die Opposition

von Dilek Zaptcioglu

Die jüngsten Wahlen vom 24. Juni hätten niemals in dieser Form stattfinden dürfen. Die Mindestvoraussetzungen für einen fairen, demokratischen Urnengang waren schlicht nicht gegeben. Ein Anhänger von Präsident Recep Tayyip Erdoğan brachte das auf Twitter gut auf den Punkt: „Unser Führer lässt keine Wahl abhalten, die er verlieren könnte.“ Die Opposition, allen voran die links-republikanische CHP, hätte die vorgezogenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vom daher von Anfang an als Farce anprangern und boykottieren müssen. Dies hat sie jedoch nicht getan. Nun muss sie mit einem mehr als deutlichen Ergebnis leben.

(aus: »Blätter« 8/2018, Seite 37-40)
Themen: Demokratie, Europa und Menschenrechte

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