Kolumbien: Frieden durch Gewalt? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kolumbien: Frieden durch Gewalt?

von Jonas Wolff und Kristina Dietz

Für Kolumbiens Noch-Präsident Juan Manuel Santos ist es eine bittere Niederlage: Rund anderthalb Jahre nach Abschluss des historischen Friedensvertrags zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla zieht nun mit Iván Duque ein erklärter Gegner des Abkommens in die Casa de Nariño, den Präsidentenpalast in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá, ein. In der Stichwahl am 17. Juni setzte sich der Kandidat der rechtskonservativen Partei Centro Democrático mit 54 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen den linken Ex-Bürgermeister von Bogotá, Gustavo Petro, durch, der knapp 42 Prozent erhielt.

(aus: »Blätter« 7/2018, Seite 25-28)
Themen: Lateinamerika, Demokratie und Krieg und Frieden

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