Ausgabe Dezember 2002

Die Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika (NSS 2002) (Auszüge)

.Nach der Dokumentation des Geleitworts von Präsident George W. Bush in der Novemberausgabe (S.1391-1393) veröffentlichen wir nachstehend wesentliche Auszüge der mittlerweile auf Deutsch vorliegenden neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA vom 20. September 2002 (NSS 2002; amerikanischer Text im Internet abzurufen unter www.whitehouse. gov/nsc/nss.pdf). Die jedem der neun Kapitel vorangestellten Bush-Zitate wurden aus Platzgründen gestrichen; der Abdruck des Inhaltsverzeichnisses soll den umfassenden – alle Weltregionen und alle Ebenen der Politik, Wirtschaft, Kultur bis hin zu Ökologie und Entwicklungshilfe betreffenden – Anspruch andeuten, während die nachfolgende Dokumentation sich angesichts des Umfangs der NSS 2002 und angesichts der Zuspitzung der Fragen „antizipatorischer Selbstverteidigung“ auf die militärstrategischen Kapitel konzentriert, die international die stärkste Beachtung fanden. Der Text folgt der Übersetzung des „Amerika Dienstes“ der Berliner US-Botschaft. – Vgl. auch die Beiträge von Hanns W. Maull und Gerhard Stuby in diesem Heft. – D. Red.

Inhaltsverzeichnis

I. Übersicht über die internationale Strategie der Vereinigten Staaten

II. Einsatz für die Menschenwürde

III. Bündnisse gegen den globalen Terrorismus stärken und Angriffe auf die Vereinigten Staaten und ihre Freunde verhindern

IV.

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Aktuelle Ausgabe April 2026

In der April-Ausgabe erinnert Hauke Brunkhorst an den großen Sozialphilosophen und langjährigen »Blätter«-Mitherausgeber Jürgen Habermas, der am 14. März 2026 gestorben ist. Im Mittelpunkt seines Lebenswerks stand die Verteidigung der Demokratie. Diese, und mit ihr die Idee eines freien Westens, wird derzeit besonders von einer Figur herausgefordert: Donald Trump. Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff. Robert Kagan wiederum skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst. Was uns Thukydides heute über den drohenden Zusammenbruch der liberalen Welt lehren kann, fragen Carlotta Voss und Daniel-Pascal Zorn. Und Nick Reimer sowie Olga Bubich erinnern an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor vierzig Jahren und ihre Gegenwart im Schatten des Ukrainekrieges.

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