Ausgabe Dezember 2002

Die Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika (NSS 2002) (Auszüge)

.Nach der Dokumentation des Geleitworts von Präsident George W. Bush in der Novemberausgabe (S.1391-1393) veröffentlichen wir nachstehend wesentliche Auszüge der mittlerweile auf Deutsch vorliegenden neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA vom 20. September 2002 (NSS 2002; amerikanischer Text im Internet abzurufen unter www.whitehouse. gov/nsc/nss.pdf). Die jedem der neun Kapitel vorangestellten Bush-Zitate wurden aus Platzgründen gestrichen; der Abdruck des Inhaltsverzeichnisses soll den umfassenden – alle Weltregionen und alle Ebenen der Politik, Wirtschaft, Kultur bis hin zu Ökologie und Entwicklungshilfe betreffenden – Anspruch andeuten, während die nachfolgende Dokumentation sich angesichts des Umfangs der NSS 2002 und angesichts der Zuspitzung der Fragen „antizipatorischer Selbstverteidigung“ auf die militärstrategischen Kapitel konzentriert, die international die stärkste Beachtung fanden. Der Text folgt der Übersetzung des „Amerika Dienstes“ der Berliner US-Botschaft. – Vgl. auch die Beiträge von Hanns W. Maull und Gerhard Stuby in diesem Heft. – D. Red.

Inhaltsverzeichnis

I. Übersicht über die internationale Strategie der Vereinigten Staaten

II. Einsatz für die Menschenwürde

III. Bündnisse gegen den globalen Terrorismus stärken und Angriffe auf die Vereinigten Staaten und ihre Freunde verhindern

IV.

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In der Februar-Ausgabe analysiert Ferdinand Muggenthaler die Folgen des US-Militärschlags in Venezuela für Lateinamerika – und erläutert, an welche Grenzen Trumps imperiale Ambitionen auf dem Subkontinent stoßen könnten. Nach vier Jahren russischer Vollinvasion und einem Jahr Trump ist die Ukraine zu einem zentralen Schauplatz im Ringen um eine imperiale globale Ordnung avanciert, argumentiert Steffen Vogel. Ulrich Menzel beschreibt die Konturen des heranbrechenden neuen imperialistischen Zeitalters, in dem das »Trio infernale« – USA, Russland und China – miteinander um die globale Vorherrschaft ringt. Seyla Benhabib beleuchtet unter Rückgriff auf das Denken Hannah Arendts die dramatischen Herausforderungen der Demokratie im planetarischen Zeitalter. Sonja Peteranderl zeigt auf, wie sich deutsche Behörden aus ihrer Abhängigkeit von Trump-hörigen Tech-Konzernen lösen können. Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk hierzulande nicht nur innenpolitisch unter Druck steht, sondern auch ausländische Regierungen politisch Einfluss auszuüben versuchen, zeigt Wolfgang Kraushaar am Beispiel der Kontroverse um die ARD-Israel-Korrespondentin Sophie von der Tann. Und Georg Diez plädiert angesichts der wachsenden Stimmenanteile der AfD für die Abkehr von Parteidisziplin und den Umbau der Demokratie hin zu einer zielorientierten Zwei-Drittel-Republik.

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