Ausgabe April 2008

Im Versuchslabor

Der Strukturwandel des deutschen Parteiensystems

Hessen, Niedersachen, Hamburg – die ersten drei Landtagswahlen dieses Jahres1 sind geschlagen, doch die Aufregung hat sich noch immer nicht gelegt. Und auf absehbare Zeit dürfte dies auch nicht der Fall sein. Zu deutlich ist geworden, dass wir es seit der Bundestagswahl 2005 mit tiefgreifenden tektonischen Verschiebungen im deutschen Parteiensystem zu tun haben.

Hessen, Niedersachen, Hamburg – die ersten drei Landtagswahlen dieses Jahres1 sind geschlagen, doch die Aufregung hat sich noch immer nicht gelegt. Und auf absehbare Zeit dürfte dies auch nicht der Fall sein. Zu deutlich ist geworden, dass wir es seit der Bundestagswahl 2005 mit tiefgreifenden tektonischen Verschiebungen im deutschen Parteiensystem zu tun haben.

Zwar gibt derzeit noch das erdrückende nummerische Übergewicht der großen Koalition unter Angela Merkel das Leitmotiv politischer Stabilität vor. Nach den drei Landtagswahlen zeichnen sich jedoch neue Konstellationen des Regierens ab. Diese lassen schon jetzt die Bundestagswahl 2009 als eine Wendemarke in der deutschen Wahlgeschichte erscheinen.

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