Ausgabe April 2008

Im Versuchslabor

Der Strukturwandel des deutschen Parteiensystems

Hessen, Niedersachen, Hamburg – die ersten drei Landtagswahlen dieses Jahres1 sind geschlagen, doch die Aufregung hat sich noch immer nicht gelegt. Und auf absehbare Zeit dürfte dies auch nicht der Fall sein. Zu deutlich ist geworden, dass wir es seit der Bundestagswahl 2005 mit tiefgreifenden tektonischen Verschiebungen im deutschen Parteiensystem zu tun haben.

Hessen, Niedersachen, Hamburg – die ersten drei Landtagswahlen dieses Jahres1 sind geschlagen, doch die Aufregung hat sich noch immer nicht gelegt. Und auf absehbare Zeit dürfte dies auch nicht der Fall sein. Zu deutlich ist geworden, dass wir es seit der Bundestagswahl 2005 mit tiefgreifenden tektonischen Verschiebungen im deutschen Parteiensystem zu tun haben.

Zwar gibt derzeit noch das erdrückende nummerische Übergewicht der großen Koalition unter Angela Merkel das Leitmotiv politischer Stabilität vor. Nach den drei Landtagswahlen zeichnen sich jedoch neue Konstellationen des Regierens ab. Diese lassen schon jetzt die Bundestagswahl 2009 als eine Wendemarke in der deutschen Wahlgeschichte erscheinen.

Sie haben etwa 3% des Textes gelesen. Um die verbleibenden 97% zu lesen, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Artikel kaufen (1€)
Digitalausgabe kaufen (10€)
Anmelden

Weitere Artikel zum Thema Parteien

Kampfplatz Berlin: Die dämonisierte Linkskoalition als Türöffner für die AfD

von Albrecht von Lucke

Wahrscheinlich wird es für immer ein Geheimnis bleiben, was am Abend der Berlin-Wahl am 20. September Issa Remmo, Clan-Chef und zentrale Größe der organisierten Kriminalität in Berlin, veranlasste, auf der Wahlparty der Neuköllner Linkspartei aufzulaufen.

US-Midterms: Das Comeback der Demokraten?

von Thomas Greven

Ein »goldenes Zeitalter« hatte Donald Trump den Amerikanern im Wahlkampf 2024 versprochen. Doch angesichts steigender Lebenshaltungskosten durch seine umstrittene Zollpolitik und einen weithin abgelehnten Irankrieg verfängt die für ihn typische Realitätsverweigerung nicht mehr.