Ausgabe Juni 2002

Solidarität mit Israel

Resolution des US-Repräsentantenhauses vom 2. Mai 2002 (Wortlaut)

In Anbetracht dessen, dass die Vereinigten Staaten und Israel sich nun in einem gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus befinden und an der vordersten Front eines Konflikts stehen, der ihnen gegen ihren Willen aufgezwungen wurde; in Anbetracht dessen, dass Hunderte unschuldiger Israelis und Palästinenser auf tragische Weise durch Gewalt seit September 2000 ums Leben kamen; in Anbetracht dessen, dass palästinensische Organisationen in organisierte, systematische und wohl bedachte Terrorzüge verwickelt sind, die darauf abzielen, der israelischen Bevölkerung so viele Opfer wie möglich beizubringen, einschließlich durch die Verübung von Selbstmordattentaten; in Anbetracht dessen, dass sich die Zahl der Israelis, die in dieser Zeit allein durch Selbstmordattentate umkamen, proportional zur Bevölkerung der Vereinigten Staaten gerechnet, auf etwa 9 000 beläuft - drei Mal so viele, wie bei den Terroranschlägen auf New York und Washington am 11. September 2001; in Anbetracht dessen, dass Yassir Arafat und Mitglieder der palästinensischen Führung dabei versagten, ihre Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit, die in der Israel-PLO-Grundsatzerklärung (das "Oslo Abkommen") vom September 1993 gegeben wurde, einzuhalten, einschließlich ihres Versprechens,

1. streng an "einer friedlichen Lösung des Konflikts" festzuhalten,

2.

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Aktuelle Ausgabe Juni 2026

In der Juni-Ausgabe deutet Andreas Püttmann den Aufstieg der Rechten als Ausdruck einer tiefgreifenden kulturellen Krise und eines entgrenzten Narzissmus. Meron Mendel plädiert für eine Pluralisierung der Erinnerungskultur, die nicht nur warnt, sondern auch verbindet. Angesichts des gegenwärtigen autoritären Umbruchs entwirft Franziska Brantner einen neuen Liberalismus, der Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zusammendenkt. Nina Kolleck erklärt, warum die Nutzung von Social Media kein Privatproblem ist und die Verantwortung für deren gravierende Folgen zuvorderst bei den Plattformbetreibern liegt. Carola Lentz würdigt die Geschichte des Goethe-Instituts und die demokratische Qualität seiner Kulturarbeit, die heute zunehmend in das Fahrwasser rauer Machtpolitik gerate. Wolfgang Zellner lotet in einer von Ordnungszerfall und Großmachtkonkurrenz geprägten Welt die Handlungsspielräume Europas aus, während Wolfgang Kaleck fragt, wie sich das Völkerrecht gegen Trump verteidigen – und weiterentwickeln – lässt.

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