Bild: Eine Englischlehrerin hält ein Exemplar von »Maus«, ein in ihrem Schulbezirk verbotenes Buch, in den Händen, Parrish, Florida, USA, 17.5.2023 (IMAGO / ZUMA Wire / Jefferee Woo)
Unsere Gruppe wurde als Book Banners bezeichnet, was offenkundig falsch ist. Wir wollen keine Bücher verbrennen oder sie aus dem Verkehr ziehen. [...] Wir fordern lediglich, dass explizit sexuelles, vulgäres und/oder obszönes Material in unseren öffentlichen Schulen nicht verfügbar ist, wo die Eltern weniger Kontrolle darüber haben, was ihre Kinder lesen können.“[1] So verteidigt sich die Organisation Moms for Liberty in einem mehr als hundertseitigen Dokument – und so klingen zahlreiche der Organisationen und Aktivist:innen, die sich „Elternrechte“ auf die Fahnen geschrieben haben und in den USA derzeit dafür sorgen, dass Bücher aus den Regalen von Schulbibliotheken entfernt oder ganz aus dem Curriculum einzelner Bundesstaaten verbannt werden.
Es handelt sich dabei nicht um Einzelfälle. Die Autor:innen-Vereinigung PEN America hat allein in der ersten Hälfte des aktuellen Schuljahres 1477 Fälle von Buchverboten gezählt – ein Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr im vorigen Schuljahr.[2] Ziele der Zensoren sind sowohl Bücher für junge Erwachsene, als auch Bilderbücher für jüngere Kinder.[3] Dabei halten sich die Aktivist:innen nicht an bestehende Handlungsempfehlungen der American Library Association (ALA) und der National Coalition Against Censorship (NCAC) für Bedenken gegenüber Büchern, sondern gehen weit darüber hinaus: 96 Prozent der im PEN-Bericht aufgeführten 2532 Verbote wurden ohne Beachtung dieser von Expert:innen verfassten Richtlinien verhängt.[4] Laut der American Library Association gehören „Gender Queer“ von Maia Kobabe (über nichtbinäre Identität), „All Boys Aren’t Blue“ von George M. Johnson und Toni Morrisons „Sehr blaue Augen“ zu den Büchern, die 2022 am häufigsten von Zensurversuchen betroffen waren.[5] Besonders häufig sind Bücher von BiPoC[6] und queeren Autor:innen Zielscheibe von Verboten: Im ersten Schulhalbjahr 2022/23 vermerkt PEN America, dass 30 Prozent der verbotenen Bücher race, Rassismus und die Erfahrungen von BiPoC behandeln, während weitere 26 Prozent LGBTQI-Personen oder -Themen in den Mittelpunkt stellen.[7]
Die Ziele, auf die die „besorgten Eltern“ sich eingeschossen haben, sind immer dieselben – und die Zensurversuche flächendeckend. Es gehe nicht um „ein einziges Buch, das in einem einzigen Bezirk entfernt wird“, sagte Kasey Meehan, die Leiterin des Freedom to Read-Programms von PEN America, der „Los Angeles Times“. „Es geht um eine Reihe von Ideen, Themen, Identitäten, Wissen über die Geschichte unseres Landes – das sind die größeren Bereiche dessen, was in öffentlichen Schulen und öffentlichen Schulbibliotheken entfernt, eingeschränkt und unterdrückt wird.“[8] Im vergangenen Jahr haben rechte Akteure:innen ihre Zensurversuche auf weitere Themenbereiche ausgeweitet, darunter auch Mental Health: „[D]ie Verbote in diesem Schuljahr betreffen zunehmend eine breitere Palette von Titeln, darunter solche, die Gewalt und Missbrauch darstellen (44 Prozent), Themen der Gesundheit und des Wohlbefindens behandeln (38 Prozent) und Tod und Trauer (30 Prozent) thematisieren. Dies verdeutlicht, wie sich die Zensur auf ein breites Spektrum von Büchern auswirkt, insbesondere da Schulbezirke auf vage Rechtsvorschriften reagieren, indem sie eine große Anzahl von Büchern vor einer formellen Überprüfung entfernen“, verzeichnet PEN America in ihrem aktuellen Bericht.[9]
Kinderschutz als Vorwand
Die stark angestiegene Zahl der Zensurversuche ist jedoch nicht das Ergebnis einer organisch gewachsenen Graswurzelbewegung, auch wenn Verbände wie Moms for Liberty sich gerne so darstellen. Vielmehr wird durch stramm organisierten Basisaktivismus der Eindruck einer großen Bewegung geschaffen. Die lokalen Gruppen sind dabei meist eingebunden in ein bestehendes Netzwerk aus rechten Thinktanks und Nonprofit-Organisationen, die landesweit Einfluss auf die Gesetzgebung in republikanisch regierten Staaten nehmen. So pflegt Moms for Liberty beispielsweise Beziehungen zur rechten Heritage Foundation und zum Leadership Institute und hat in der Vergangenheit von beiden Gelder erhalten.[10]
PEN America zählt landesweit mindestens 50 Gruppen, die sich auf nationaler, bundesstaatlicher oder lokaler Ebene für die Zensur von Büchern in Schulen und Kitas einsetzen. Wie Moms for Liberty wurde die große Mehrheit (73 Prozent) dieser Organisationen erst ab 2021 gegründet.[11] Moms for Liberty formierte sich ursprünglich als Gruppe, die gegen die Coronaschutzmaßnahmen an Schulen und gegen Schulschließungen protestierte. Seit dem Ende der Pandemiemaßnahmen haben sie sich ganz auf die Zensur von Büchern ausgerichtet, die LGBTQI-Themen, Sexualität, Race oder Rassismus thematisieren.[12] Dabei argumentieren sie unter dem Deckmantel des „Kinderschutzes“. PEN America warnte schon 2022 in einem Bericht vor dem Einfluss dieser Gruppen, die direkt für 20 Prozent und indirekt für weitere 30 Prozent der verhängten Bücherverbote verantwortlich seien.[13]
Auffällig ist die Sprache, die die Aktivist:innen verwenden. Immer wieder tauchen gleiche Redewendungen und Wörter auf: „Sexualisierung von Kindern“, „Pornographie“, „obszöne Inhalte“ und „nicht altersgemäß“. Die gleichen Begriffe verwenden auch Politiker:innen der Republikanischen Partei (GOP), denn sie wissen, dass Buchverbote extrem unbeliebt sind: Einer Umfrage zufolge sprechen sich 70 Prozent aller amerikanischen Eltern gegen solche Zensurbemühungen aus – und zwar parteiübergreifend.[14] Daher verstecken sich Republikaner:innen hinter Begriffen wie „Altersangemessenheit“ und „Kinderschutz“: „Man muss vorsichtig sein, denn sobald man versucht, etwas zu verbieten, wird man für rassistisch erklärt oder so und all dieses Zeug“, so Jay Taylor, Senator im Bundesstaat West Virginia.[15]
Republikanische Zensurstrategien
Mit dieser Strategie hat die GOP bereits in zahlreichen Staaten, in denen sie die Legislative dominiert, Erfolg gehabt: In Bundesstaaten wie Texas, Missouri und Florida haben Republikaner extrem vage formulierte Gesetze verabschiedet, die es Eltern einfacher machen, Bücher aus den Regalen von Schulbibliotheken und aus Lehrplänen zu entfernen, wenn sie den Inhalt der Bücher als „nicht altersgerecht“ oder „anstößig“ empfinden. Die moralische Panik um LGBTQI-Inhalte hat drastische Folgen – für LGBTQI-Personen, die durch restriktive Gesetze in ihren Rechten eingeschränkt werden, aber in Bezug auf Zensurvorhaben auch auf Bibliotheken und ihre Mitarbeiter:innen, die sich weigern, dem Druck rechter Akteur:innen nachzugeben. Die mit Zensurabsicht verabschiedeten Gesetze in republikanisch regierten Bundesstaaten beschränken auch die Lehrpläne massiv: So hat Ron DeSantis, Gouverneur von Florida und Herausforderer von Trump bei den kommenden Präsidentschaftswahlen, ein Gesetz vorangetrieben, dass es Schulen grundsätzlich verbietet, über geschlechtliche Orientierung zu sprechen. Solche Gesetze werden auch andernorts in immer kürzeren Abständen verabschiedet – zuletzt Ende Mai in Iowa: Dort sollen alle Bücher, die „sexuelle Handlungen“ enthalten, die in einer Auflistung definiert werden, aus Schulbibliotheken entfernt werden.
Pädagog:innen warnen, dass solche Gesetze wie in Iowa genutzt werden könnten, um eine ganze Bandbreite an Büchern zu verbieten: „[Das Gesetz] kann auch für einen John-Grisham-Roman oder für die Canterbury-Erzählungen gelten, für alles von klassischer bis hin zu zeitgenössischer Literatur, was auf den ersten Blick keinen pädagogischen Wert zu haben scheint, [...] den Kindern jedoch hilft, das Lesen zu lieben“, sagte Melissa Peterson, eine Lobbyistin der Iowa State Education Association dem „Des Moines Register“.[16]
Zwei Ausnahmen sind erlaubt: Bücher für „persönliches Wachstum“ und religiöse Texte wie die Bibel. Damit soll vermutlich verhindert werden, dass es zu einer ähnlichen Peinlichkeit kommt wie in Utah: Dort hatte ein Elternteil ein Gesetz aus republikanischer Feder zu dem Versuch genutzt, die Bibel wegen „nicht altersgerechter“ Inhalte aus Klassenzimmern zu entfernen. In dem Beschwerdeschreiben heißt es in ironischem Tonfall: „Ich danke der Legislative von Utah und Utah Parents United dafür, dass sie diesen böswilligen Prozess so viel einfacher und effizienter gemacht haben. Jetzt können wir alle Bücher verbieten, und man muss sie nicht einmal lesen oder es genau wissen. Verdammt, man muss das Buch nicht einmal sehen!“[17] Und tatsächlich: Der Schulbezirk entfernte die Bibel für Unter- und Mittelstufenschüler aus der Schulbibliothek. Denn in Utah gilt seit dem Sommer 2022 „House Bill 374“ mit dem Namen „Sensitive Materials in Schools“, ein Gesetz, das „sensible Inhalte“ an Schulen verbietet. Darauf spielt der zitierte Beschwerdebrief an. Denn das Gesetz ermöglicht Eltern, sich direkt über Bücher zu beschweren, die ihrer Meinung nach unter diese Kategorie fallen. Und Bundesstaatsanwalt Sean D. Reyes, ein Republikaner, darf demnach festlegen, welche Inhalte als „sensibel“ einzuschätzen sind. Dessen Richtlinien sind jedoch ex-rem schwammig und lassen offen, was genau als „sensibel“ einzuschätzen ist. Auch die gewählten Bezeichnungen sind vage, von „Pornographie“ wird beispielsweise als „Public Health Crisis“ gesprochen.[18]
In Texas wiederum verabschiedete die republikanisch dominierte Legislative Ende Mai 2023 „HB 900“, ein Gesetz, das „explizit sexuelle“ Inhalte aus Schulbibliotheken verbannt. Was genau damit gemeint ist, bleibt auch hier vage – der Gesetzestext verbietet in Schulbibliotheken „alles, was Beschreibungen, Illustrationen oder Audiodateien enthält, die sexuelles Verhalten darstellen, das nicht für den vorgeschriebenen Lehrplan relevant ist [...]“. Das Gesetz wird demnächst von Gouverneur Greg Abbott unterschrieben und damit in Kraft treten. Bereits im November 2022 hatte ein Schulbezirk im texanischen Tarrant County Bücher verboten, die „Gender-Fluidität“ thematisieren. Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) legte Beschwerde ein. Denn, so die Kritik der ACLU, der Bezirk wolle „transgender und nichtbinäre Identitäten auslöschen“. So werde „die Botschaft gesendet, transgender und nichtbinäre Schüler gehörten nicht zur Gemeinschaft“ des Schulbezirks. Dass die Richtlinie ausgerechnet während der Trans Awareness Week beschlossen wurde, sei besonders verwerflich, so die ACLU Texas.[19]
Rassismus beschweigen
Den Zensurbestrebungen fallen oft auch Bücher zum Opfer, die sich mit bestimmten Kapiteln der amerikanischen und europäischen Geschichte auseinandersetzen: Eine Schule im Schulbezirk Fort Worth (Florida) entfernte eine Graphic Novel-Adaption des Tagebuchs der Anne Frank aus der Schulbibliothek, nachdem eine lokale Gruppe von Moms for Liberty wegen „explizit sexueller“ Inhalte Beschwerde eingelegt hatte.[20] Ein School Board in Tennessee stimmte im Januar 2022 dafür, die mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Graphic Novel „Maus“ von Art Spiegelmann aus dem Curriculum zu entfernen, weil sie nicht „altersgerecht“ sei. Spiegelmann erzählt in seinem berühmten Werk die Biographie seines Vaters, eines KZ-Überlebenden. Entsprechend befremdet reagierte er auf das Verbot. Er habe den Eindruck bekommen, die School Board-Mitglieder würden fragen: „Warum kann man den Holocaust nicht netter unterrichten?“[21] Die Entscheidung wurde trotzdem nicht aufgehoben.[22]
Moms for Liberty hatte sich neben dem Protest gegen die Coronamaßnahmen zunächst der künstlich erzeugten moralischen Panik bezüglich der Critical Race Theory (CRT) verschrieben. Die CRT entstand in den 1970er Jahren in der Rechtswissenschaft und wird an manchen Universitäten im Jura-Studium auf Master-Level gelehrt. Sie untersucht systemischen Rassismus und wie dieser sich in Institutionen und Gesetzgebung manifestiert hat. Rechte Meinungsmacher und Aktivisten wie Christopher Rufo nutzen den Begriff CRT jedoch synonym für jegliche Thematisierung von systemischem Rassismus oder kritischer Geschichtsschreibung. Sie behaupten, Kindern werde in Schulen durch CRT beigebracht, ihr Land zu hassen,[23] und sprechen von umgekehrtem Rassismus gegen Weiße. Das Narrativ ist ähnlich wie im Fall der rechten Anti-LGBTQI-Mobilisierung: Kinder und Jugendliche würden in Schulen „indoktriniert“ und müssten vor dieser Ideologisierung geschützt werden – damit sie, so die verquere Logik, nicht alle ein queeres Leben anstreben. Auch die in republikanisch regierten Staaten verabschiedeten Anti-CRT-Gesetze sind extrem vage und lassen einen großen Interpretationsspielraum zu.[24]
Die schwammigen Formulierungen in Gesetzen, die Lehrpläne und den Zugang zu Büchern an Schulen beschränken sollen, sind kein Zufall. Vielmehr haben sie System: So soll Unsicherheit unter Lehrenden und Bibliothekar:innen geschaffen werden, die sich – aus Angst vor Geld- oder gar Freiheitsstrafen – präventiv gegen den Einsatz bestimmter Bücher oder Themen entscheiden. Gesetze wie der in Florida verabschiedete „Stop W.O.K.E Act“ beinhalten daher auch autoritäre Kontrollelemente. So erhalten Eltern finnanzielle Anreize, Schulen und Lehrpersonal zu verklagen, die angeblich die CRT lehren würden.[25]
Die Angriffe auf die Verfügbarkeit von Literatur, die die Hegemonie weißer, christlicher Sensibilitäten infrage stellt, reihen sich ein in eine lange Geschichte der Bestrebungen der Religiösen Rechten: Sie wollen das öffentliche Bildungswesen attackieren oder gar zerstören, das sie als säkulare Bedrohung einer „christlichen Erziehung“ wahrnehmen.[26] Schon in den 1970er Jahren kam es in Kanawha County, West Virginia, zu den sogenannten Textbook Wars – damals empörten sich von der Religiösen Rechten mobilisierte Aktivist:innen über die Aufnahme von multiethnischen und multi-racial Büchern in das Schulcurriculum. Es kam zu Protesten und Gewalt, angeheizt von rechten Akteur:innen wie der Heritage Foundation und der verschwörungsgläubigen John Birch Society. Am Ende marschierte der Ku Klux Klan auf, es gab Bombenanschläge. So ist es wenig verwunderlich, dass es bei der gegenwärtigen Neuauflage derselben rechten Narrative erneut zu Drohungen gegenüber Lehrpersonal und Bibliothekar:innen kommt.[27] Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub von der Stanford University erklärt: „Book bans haben in den USA eine lange Tradition, aber sie gehen erstens generell von Aktivist:innen auf dem lokalen Level aus – religiöse Fundamentalist:innen auf einem School Board etwa – und wurden zweitens normalerweise schnell von Gerichten kassiert. Beides ist diesmal anders: Die Initiativen passieren auf der Ebene des Bundesstaates, tangieren somit Millionen, und die Gerichtsbarkeit, die sie zurückstutzen könnte, wurde von Donald Trump stark nach ganz rechts gerückt.“
Die Zensurvorhaben rechter Akteur:innen sind aber nicht nur auf einzelne Bundesstaaten beschränkt, sondern liefern eine Blaupause für andere, es ihnen gleichzutun. Allein in diesem Jahr haben Missouri, Florida, Iowa, Utah und South Carolina Gesetze verabschiedet, die es rechten Zensor:innen einfacher machen zu bestimmen, was Schüler:innen lesen und lernen dürfen und was nicht.[28] Es steht zu befürchten, dass weitere republikanische Staaten nachziehen werden. Und sollten die Republikaner bei den kommenden Präsidentschaftswahlen im November 2024 siegen – ob mit Trump oder DeSantis – stünde ein landesweiter Feldzug gegen die Vielfalt bevor.
[1] Moms for Liberty, Book of Books.
[2] Vgl. PEN America, Banned in the USA: State Laws Supercharge Book Suppression in Schools (Update), www.pen.org, 20.4.2023.
[3] Ebd.
[4] Ebd.
[5] Vgl. American Library Association, Top 13 Most Challenged Books of 2022, www.ala.org.
[6] Die Abkürzung BiPoC steht für „Black, Indigenous, and People of Color“, eine nur schwer übersetzbaren Bezeichnung für von Rassismus betroffene Personengruppen – d. Red.
[7] Vgl. PEN America, Banned in the USA 2023, a.a.O.
[8] Alexandra E. Petri, Book bans are on the rise in U.S. schools, fueled by new laws in Republican-led states, www.latimes.com, 22.4.2023.
[9] PEN America, Banned in the USA 2023, a.a.O.
[10] Vgl. Maurice Cunningham, The Right-Wing Money And Influence Behind Moms For Liberty, www.buckscountybeacon.com, 10.10.2022.
[11] Vgl. PEN America Report: Banned in the USA: The Growing Movement to Censor Books in Schools, www.pen.org, 19.9.2022.
[12] Vgl. Maddie Hanna, Moms for Liberty: What it is and who’s behind the group, www.inquirer.com, 2.6.2023.
[13] Vgl. PEN America Report: Banned in the USA 2022, a.a.O.
[14] Vgl. American Library Association, Large majorities of voters oppose book bans and have confidence in libraries, www.ala.org, 24.3.2022.
[15] Ian Karbal, Some West Virginia lawmakers are interested in banning books. Just don’t call it a book ban, www.mountainstatespotlight, 9.12.2022.
[16] Katie Akin, What is a sex act in Iowa? And how would it affect a likely school book ban? We found out, https://eu.desmoinesregister.com, 30.4.2023.
[17] David K. Li, Utah parent upset by book bans gets Bible pulled from school shelves to expose ‘bad faith process’, www.nbcnews.com, 2.6.2023.
[18] Utah Attorney General Sean D. Reyes; Utah Solicitor General Melissa A. Holyoak; Education Division Director Meb W. Anderson: Official Memorandum-Laws Surrounding School Libraries, https://attorneygeneral.utah.gov, 1.6.2022.
[19] ACLU Texas, Fact Sheet on the Proposed Board Policies for Keller ISD, www.aclutx.org, November 2022.
[20] Vgl. Isobel van Hagen, A Florida school banned an adaptation of Anne Frank’s diary because Moms for Liberty deemed it ‚sexually explicit‘, www.businessinsider.com, 9.4.2023.
[21] Jenny Gross, School Board in Tennessee Bans Teaching of Holocaust Novel ‚Maus‘, www.nytimes.com, 27.1.2022.
[22] Vgl. Daniel Kreps,Tennessee School Board Stands By Decision to Ban ‚Maus‘ Despite Community Uproar, www.rollingstone.com, 12.2.2022.
[23] Vgl. Ruth Ben-Ghiat, The Right’s War on Universities, www.nybooks.com, 15.10.2015.
[24] Vgl. Tess Bissell, Teaching in the Upside Down: What Anti–Critical Race Theory Laws Tell Us About the First Amendment, in: „Stanford Law Review“, Bd. 75 (Jan. 2023), S. 205-259.
[25] Vgl. Andrew Atterbury, DeSantis pushes bill that allows parent to sue schools over critical race theory, www.politico.com, 15.12.2021.
[26] Kyle Vass, West Virginia textbook battle shows how GOP turned its image from ‚blue blood to blue collar’, www.guardian.com, 25.11.2021.
[27] Vgl. Claire Woodcock, Libraries Across the US Are Receiving Violent Threats, www.vice.com, 27.9.2022.
[28] Vgl. Katie Lobosco, New Iowa law restricts gender identity education, bans books with sexual content, https://edition.cnn.com, 27.5.2023.