Ausgabe Juni 2002

Solidarität mit Israel

Resolution des US-Repräsentantenhauses vom 2. Mai 2002 (Wortlaut)

In Anbetracht dessen, dass die Vereinigten Staaten und Israel sich nun in einem gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus befinden und an der vordersten Front eines Konflikts stehen, der ihnen gegen ihren Willen aufgezwungen wurde; in Anbetracht dessen, dass Hunderte unschuldiger Israelis und Palästinenser auf tragische Weise durch Gewalt seit September 2000 ums Leben kamen; in Anbetracht dessen, dass palästinensische Organisationen in organisierte, systematische und wohl bedachte Terrorzüge verwickelt sind, die darauf abzielen, der israelischen Bevölkerung so viele Opfer wie möglich beizubringen, einschließlich durch die Verübung von Selbstmordattentaten; in Anbetracht dessen, dass sich die Zahl der Israelis, die in dieser Zeit allein durch Selbstmordattentate umkamen, proportional zur Bevölkerung der Vereinigten Staaten gerechnet, auf etwa 9 000 beläuft - drei Mal so viele, wie bei den Terroranschlägen auf New York und Washington am 11. September 2001; in Anbetracht dessen, dass Yassir Arafat und Mitglieder der palästinensischen Führung dabei versagten, ihre Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit, die in der Israel-PLO-Grundsatzerklärung (das "Oslo Abkommen") vom September 1993 gegeben wurde, einzuhalten, einschließlich ihres Versprechens,

1. streng an "einer friedlichen Lösung des Konflikts" festzuhalten,

2.

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Aktuelle Ausgabe April 2026

In der April-Ausgabe erinnert Hauke Brunkhorst an den großen Sozialphilosophen und langjährigen »Blätter«-Mitherausgeber Jürgen Habermas, der am 14. März 2026 gestorben ist. Im Mittelpunkt seines Lebenswerks stand die Verteidigung der Demokratie. Diese, und mit ihr die Idee eines freien Westens, wird derzeit besonders von einer Figur herausgefordert: Donald Trump. Den unkalkulierbaren Folgen des Irankriegs für die Region wie für die internationale Ordnung widmen sich Dalia Dassa Kaye sowie Nicole Deitelhoff. Robert Kagan wiederum skizziert die absehbaren kriegerischen Folgen einer durch Trump zerstörten amerikanischen Ordnung – und deren hohe Kosten für die USA selbst. Was uns Thukydides heute über den drohenden Zusammenbruch der liberalen Welt lehren kann, fragen Carlotta Voss und Daniel-Pascal Zorn. Und Nick Reimer sowie Olga Bubich erinnern an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor vierzig Jahren und ihre Gegenwart im Schatten des Ukrainekrieges.

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