Auf den Trümmern des Irak: Das kurdische Dilemma | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Auf den Trümmern des Irak: Das kurdische Dilemma

von Gülistan Gürbey

Der Vormarsch der radikal-sunnitisch-islamistischen Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und (Groß-)Syrien“ (ISIS) treibt nicht nur den bereits existierenden Zerfallsprozess des Irak und die Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten voran, sondern gefährdet die gesamte nahöstliche Region. Er könnte einen Flächenbrand und damit einen regionalen Krieg im Nahen Osten auslösen. Seit Jahresbeginn kontrolliert ISIS die Stadt Falludscha und Teile der Provinz Anbar westlich von Bagdad. Nahezu ungehindert nahm sie die zweitgrößte irakische Stadt Mossul und weitere Städte ein und attackierte die größte Ölraffinerie des Landes in Baidschi, rund 200 Kilometer nördlich von Bagdad.

(aus: »Blätter« 8/2014, Seite 9-12)
Themen: Naher & Mittlerer Osten, Außenpolitik und Krieg und Frieden

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