Islamischer Staat oder: Der falsche Fokus | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Islamischer Staat oder: Der falsche Fokus

von Andrea Fischer-Tahir und Karin Mlodoch

Die Massaker des „Islamischen Staats“ (IS) an den Jesiden und der Kampf um die syrisch-kurdische Grenzstadt Kobani haben in Deutschland zu einem breiten Konsens für die militärische Unterstützung „der Kurden“ geführt.

Die Bilder verzweifelter Christen und Jesiden und der als Verteidiger abendländischer Werte angesehenen Peschmerga dienten der Bundesregierung, die selbstverständlich auch ihre Wirtschaftsinteressen in der ressourcenreichen Region im Auge hat, als Legitimation für den Beschluss zu Waffenlieferungen. Damit gelang ihr ohne nennenswerten gesellschaftlichen Widerstand ein Paradigmenwechsel in der Außenpolitik, der weitreichende Konsequenzen haben wird.

(aus: »Blätter« 12/2014, Seite 23-26)
Themen: Krieg und Frieden, Außenpolitik und Naher & Mittlerer Osten

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