Kaukasische Risse: Die Olympiade in Sotschi | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kaukasische Risse: Die Olympiade in Sotschi

von Manfred Quiring

Der Kaukasus wird seit der Antike wegen seiner ethnischen Vielfalt auch „der Berg der Sprachen“ genannt. Heute darf man ihn getrost auch als „Berg der schwelenden, ungelösten Konflikte“ bezeichnen. Sowohl nördlich als auch südlich der Kammlinie des über 1000 Kilometer langen Gebirges brodelt es. Die Bewohner der Russischen Föderation, zu der die autonomen Republiken im Nordkaukasus gehören, blicken inzwischen mit großem Misstrauen und mit Abneigung auf die Unruheregion. Diese zu befrieden war der Auftrag, der Wladimir Putin – neben der Machtstabilisierung – mit auf den Weg gegeben wurde, als er am Silvestertag des Jahres 1999 vom scheidenden Präsidenten Boris Jelzin die Nachfolge übertragen bekam.

(aus: »Blätter« 1/2014, Seite 67-75)
Themen: Russland, Krieg und Frieden und Menschenrechte

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