Nuri al-Maliki: Abgang des Sündenbocks | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Nuri al-Maliki: Abgang des Sündenbocks

von Hauke Feickert

In der Öffentlichkeit wurde er einst als demokratischer Hoffnungsträger gefeiert und schließlich als Wiedergänger Saddam Husseins diffamiert. Zeitweise galt er als Erfüllungsgehilfe Washingtons, dann wieder als Strohmann Teherans. Nach den spektakulären Erfolgen des Islamischen Staats muss Nuri al-Maliki nun seinen Posten als Iraks Premierminister räumen: Damit übernimmt der einstige Überlebenskünstler eine letzte Rolle – die des Sündenbocks für die politische Elite des Landes.

(aus: »Blätter« 10/2014, Seite 21-23)
Themen: Demokratie, Naher & Mittlerer Osten und Innere Sicherheit

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