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KiK: Blut an den Kleidern

von Miriam Saage-Maaß

Am 11. September 2012 brach in der Textilfabrik Ali Enterprises in Baldia Town/Karatschi ein Feuer aus. 260 Arbeiterinnen und Arbeiter starben, 32 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Ein Überlebender und drei pakistanische Angehörige verstorbener Arbeiter klagen nun vor dem Landgericht Dortmund gegen den dort ansässigen Textildiscounter KiK. Das Unternehmen wird bereits seit 2007 von der Fabrik beliefert und nahm zuletzt mindestens 70 Prozent der Produktion ab. Die Kläger argumentieren, dass KiK deshalb als Auftraggeber für Schäden haftet, die ein von ihm formal eigenständiger, tatsächlich aber abhängiger Auftragnehmer verursacht hat.

(aus: »Blätter« 6/2015, Seite 25-28)
Themen: Globalisierung, Asien und Menschenrechte

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