Ehe für alle: Der Kampf um die Gleichberechtigung | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Emanzipation oder Backlash

Ehe für alle: Der Kampf um die Gleichberechtigung

von Anna Katharina Mangold

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich gefragt wurde, wie sie es mit der „Ehe für alle“ halte, unterschied sie in ihrer Antwort zwischen Diskriminierung von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen einerseits und der Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare andererseits. Sie sei froh, dass Diskriminierung von Schwulen und Lesben, etwa im Steuerrecht, vorüber sei und diese sich nun outen könnten. Aber an einer Stelle mache sie dann doch einen Unterschied: Die Ehe verstehe sie „als Zusammenleben von Mann und Frau“, so Merkel. Dazu gebe es nun einmal unterschiedliche Meinungen, auch in ihrer Partei, aber das müsse man eben „aushalten“.[1]

(aus: »Blätter« 10/2015, Seite 111-120)
Themen: Menschenrechte, Feminismus und Recht

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