Von der Repräsentation zur Resonanz | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Von der Repräsentation zur Resonanz

von Neelke Wagner

Immer öfter wird derzeit die Krise der Demokratie beschworen. Eine rasch wachsende und kaum zu überblickende Fülle an politikwissenschaftlicher Literatur fragt, ob diese noch zu retten sei, oder ruft gleich die „Postdemokratie“ aus. Eine „düstere Stimmung in Expertenkreisen“ konstatiert denn auch Simon Tormey, Professor für Politische Theorie an der Universität Sydney. Genau dagegen wendet er sich erfrischend optimistisch in seinem Buch „Vom Ende der repräsentativen Politik“: Tatsächlich sei die Demokratie quicklebendig – zumindest, wenn man sie mit Max Frisch als die Neigung der Menschen versteht, sich in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen.

(aus: »Blätter« 4/2016, Seite 121-123)
Themen: Demokratie und Soziale Bewegungen

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