Die Politik des Ressentiments | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Die Politik des Ressentiments

von Reinhard Olschanski

Hass, Wut und Ressentiment, lange nicht wahrgenommen, aufgestaut oder schamhaft versteckt, bespielen die europäische Bühne. Kaum ein Land, in dem kein erbitterter Kulturkampf angezettelt werden soll – für das Abendland und gegen den Islam. Auch in Deutschland, lange Zeit vermeintliche Insel der Seligen, hat ein solcher Zeitgeist inzwischen massiv Einzug gehalten. Pegida fasst die diffuse, hoch widersprüchliche Affektlage in einem abstrusen Namenskürzel zusammen. Und die AfD, eine Ressentimentpartei sui generis, stürmt in die Parlamente – im Osten schon fast in Volksparteistärke, wie die Landtagswahlen dieses Jahres beweisen.

(aus: »Blätter« 11/2016, Seite 43-48)
Themen: Rechtsradikalismus, Rassismus und Parteien

Artikel kaufen (PDF, 2,00 €)

Digitalausgabe kaufen (10,00 €)

Login

 Abonnement

top