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Weniger Staat wagen

Lateinamerikas Linke vor dem Neubeginn

von Kristina Dietz, Miriam Lang und Ulrich Brand

Lateinamerika hat in den letzten Jahren eine massive Rechtswende erfahren. Ausgehend von Hugo Chávez‘ Tod im März 2013 gerieten die lateinamerikanischen Linksregierungen zunehmend in Bedrängnis. Das lag nicht nur an sinkenden Rohstoffpreisen und einer immer aggressiver auftretenden rechten Opposition. Vielmehr sind sie selbst zuweilen umgeschwenkt und haben sich Autoritarismus und Austeritätspolitik verschrieben, so etwa in Bolivien und Ecuador. Spätestens aber der Wahlsieg des Rechten Mauricio Macri bei der Präsidentschaftswahl in Argentinien 2015 und die Amtsübernahme von Michel Temer in Brasilien durch einen kalten Putsch gegen Dilma Rousseff 2016 haben das Pendel auf dem Subkontinent endgültig nach rechts umschlagen lassen.

(aus: »Blätter« 2/2017, Seite 93-98)
Themen: Lateinamerika, Armut und Reichtum und Soziale Bewegungen

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