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Wettbewerb vor Wissenschaft: Schwarz-rote Hochschulpolitik

von Andreas Keller

Sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts wollen Bund und Länder eigentlich für die Bildung ausgeben und weitere drei Prozent für Forschung und Entwicklung. Darauf jedenfalls verständigten sie sich beim Dresdener Bildungsgipfel im Jahr 2008. Doch tatsächlich verfehlen sie das gesetzte Ziel nun schon seit zehn Jahren. Abhilfe verspricht nun die schwarz-rote Koalition. Sie will zumindest bei der Wissenschaft etwas drauflegen: Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sollen auf 3,5 Prozent aufgestockt werden, zwei Mrd. Euro sieht der Koalitionsvertrag dafür bis 2021 vor. Die Antwort auf die Frage, wie das Siebenprozentziel in der Bildung erreicht werden soll, fehlt jedoch auf der Agenda der Koalition.

(aus: »Blätter« 8/2018, Seite 25-28)
Themen: Bildungspolitik, Arbeit und Wissenschaft

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