Südafrika: Der Kampf ums geraubte Land | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Südafrika: Der Kampf ums geraubte Land

von Jochen Luckscheiter und Layla Al-Zubaidi

Seit Monaten bestimmt ein einziges Thema die politische Debatte in Südafrika: die Landfrage, also die extrem ungerechte Verteilung des Landbesitzes zwischen Weißen und Schwarzen. Die Regierung des neuen Präsidenten Cyril Ramaphosa (ANC) plant nun eine Verfassungsänderung, um Grundstücke zugunsten schwarzer Bürger entschädigungslos enteignen zu können. Damit will sie zur sozialen und wirtschaftlichen Wiedergutmachung der Apartheidverbrechen beitragen. Das weckt Hoffnungen vor allem bei der mehrheitlich schwarzen Bevölkerung. Bei weißen Farmern und Investoren mobilisieren die Pläne hingegen enorme Ängste.

(aus: »Blätter« 11/2018, Seite 29-32)
Themen: Rassismus, Afrika und Geschichte

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