Buen Vivir – auch im globalen Norden? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Buen Vivir – auch im globalen Norden?

micjan / photocase.de Foto: micjan / photocase.de

von Julia Fritzsche

Jairo Fuentes liegt in einer Hängematte, als eine Handvoll Soldaten auf ihn zukommen. „Wir sind hier, um die Einwohner zu zählen“, sagt einer der Soldaten zu ihm. Er meint die Dorfgemeinschaft Tamaquito, rund 32 Familien, die in Häusern aus Holz und Lehm im Urwald leben. Tamaquito zählt sich zu den Wayúu, einer indigenen Kultur in der Region La Guajira im Nordosten Kolumbiens. Die Menschen hier leben von Fischfang und Jagd, bauen Mais, Melonen und Bohnen an, sammeln wilde Früchte und halten Hühner, Schweine, Kühe, Ziegen, Pferde.

(aus: »Blätter« 4/2019, Seite 73-84)
Themen: Ökologie, Kapitalismus und Wirtschaft

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