Ausgabe Februar 2002

Die neueste Mitte steht rechts

Endlich hat sich die leidige K-Frage erledigt, das Personalkarussel dreht sich nicht länger, die Konturen des bevorstehenden Wahlkampfs werden sichtbar.Endlich hat sich die leidige K-Frage erledigt, das Personalkarussel dreht sich nicht länger, die Konturen des bevorstehenden Wahlkampfs werden sichtbar. Aber, was bei der ausschließlich an Erfolgschancen orientierten Debatte um den Kanzlerkandidaten der Union oft übersehen wurde: Diese Personalentscheidung ist inhaltlich alles andere als beliebig, sie verkörpert zugleich eine Richtungsentscheidung. Und eines ist sicher: Es wird ein erbitterter Kampf zwischen CDU und SPD werden.

Noch vor einem halben Jahr war dies in keiner Weise absehbar. Gerhard Schröder, der die Union mit der Durchsetzung seiner Rentenreform ein weiteres Mal düpiert hatte, schien bereits uneinholbar. Der Kanzler 2002 konnte nur der alte sein. Allein der Kampf um Platz drei schien für die nächste Koalition entscheidend.

Doch inzwischen ist die Wahl wieder offen, liegen CDU und SPD Kopf an Kopf. Und fast nichts spricht für eine Fortdauer des rot-grünen Bündnisses.

Der Rechtsruck im Lande

Die innenpolitische Tektonik hat sich seit 1998 grundlegend verschoben. Bereits im letzten Wahlkampf betrieb Gerhard Schröder die Entsorgung der Altlasten von 1968 (Bude).

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Aktuelle Ausgabe Februar 2020

In der Februar-Ausgabe warnen die ehemaligen US-Politiker Ernest J. Moniz und Sam Nunn vor einem erneuten Wettrüsten zwischen Russland und den USA. Hans-Gerd Marian und Michael Müller von den NaturFreunden Deutschlands legen die braunen Linien der deutschen Umweltbewegung offen. Der Vorsitzende der SWP, Volker Perthes, fragt nach den Auswirkungen der jüngsten Spannungen zwischen den USA und Iran – auch und gerade für Europa. Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy zeigt, wie die regierenden Hindu-Nationalisten Millionen Menschen zu Staatenlosen machen und so ein neues Kastensystem schaffen könnten. Und der Stadtforscher Paul Chatterton skizziert die Zukunft der klimaneutralen, nachhaltig produzierenden Stadt.

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