Im Folgenden finden Sie sämtliche »Blätter«-Beiträge von Kurt Nelhiebel.

Kurt Nelhiebel in den »Blättern«

Die Republik, die aus der Kälte kam

Es gibt nur wenige Autoren, deren Namen so eng mit einer zeitgeschichtlichen Epoche verbunden sind wie der von John le Carré. Wer den Namen liest, assoziiert ihn mit dessen 1963 erschienenen Roman „Der Spion, der aus der Kälte kam“. Das Buch und der gleichnamige Film handeln vom Kalten Krieg zwischen Ost und West und den in diesem wirkenden Geheimdiensten.

Vertreibung und die Rhetorik des Völkermords

Zuerst haben alle geschwiegen, dann war die Aufregung groß. Selbst in den Jahren des Kalten Krieges sei das Motto eines Sudetendeutschen Tages nie so aggressiv gewesen wie in diesem Jahr, schrieb der Ko-Vorsitzende der Deutsch-Tschechischen Historikerkommission, Martin Schulze Wessel, in der „Süddeutschen Zeitung“.

Erst kam der Krieg, dann die Vertreibung

In der Einleitung zu einem Funkessay über die komplizierten Abläufe des europäischen Agrarmarktes habe ich einst gesagt, mit der europäischen Agrarpolitik verhalte es sich wie mit der Relativitätstheorie: Jeder habe schon von ihr gehört, aber keiner verstehe sie.