"Ich hätte nicht gedacht, daß Arbeitsplätze, Handelsprobleme und die Frage, wie man in Amerika wieder Arbeit schafft, eine so große Rolle in diesem Wahlkampf spielen würden." Dieses Eingeständnis, weit von den Problemen der amerikanischen Durchschnittsbürger - oder der Mittelklasse - entfernt zu sein, brachte dem republikanischen Fraktionsführer im amerikanischen Repräsentantenhaus, Bob Dole, am 20. Februar eine harte Niederlage in der ersten Runde des Kampfes zur Nominierung als republikanischer Präsidentschaftskandidat ein. Dole hatte sich auf die gesamtwirtschaftlichen Statistiken verlassen, die in der Tat nicht alarmierend sind und sich daher nicht als Material für den republikanischen Wahlkampf eignen: Sie belegen im Gegenteil, daß die Wirtschaft der USA in der Amtszeit des demokratischen Präsidenten Clinton die tiefe Krise zu Beginn dieses Jahrzehnts erfolgreich überwunden hat (vgl. Tabelle): Das Sozialprodukt und die Investitionen haben von 1992 bis 1994 kräftig zugenommen, die Unternehmensgewinne sind von 1991 bis 1995 (3. Quartal) um 59% gewachsen. Der konjunkturelle Aufschwung hat die Inflation nicht angeheizt. Vor allem aber hatte er ein neues Jobwunder bewirkt: Die Zahl der Beschäftigten hat zwischen 1991 und 1995 um 8 Millionen Personen zugenommen.
Es währte nur sehr kurz: Das erst im Januar 2023 eingeführte Bürgergeld ist schon wieder Geschichte. Am 5. März beschloss der Bundestag zahlreiche Verschärfungen gegenüber Grundsicherungsbeziehenden.