De facto war der Friedensprozess im Baskenland schon mit dem Bombenanschlag der ETA auf den Madrider Flughafen am 30. Dezember 2006 zu Ende, jetzt bekamen es die Spanier noch einmal schriftlich: Gut eine Woche nach den Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien und fünf Monate nach der tödlichen Bombe verkündete die ETA das offizielle Ende der seit März 2006 geltenden Waffenruhe und erklärte, den Kampf „an allen Fronten“ wieder aufnehmen zu wollen. Damit ist der bislang ambitionierteste Versuch gescheitert, den ältesten bewaffneten Konflikt in Europa zu beenden und die baskische Frage politisch zu lösen. Für den sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero bedeutet dies eine bittere Niederlage. Er hatte mehr im Baskenland schon mit dem Bombenanschlag der ETA auf den Madrider Flughafen am 30. Dezember 2006 zu Ende, jetzt bekamen es die Spanier noch einmal schriftlich: Gut eine Woche nach den Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien und fünf Monate nach der tödlichen Bombe verkündete die ETA das offizielle Ende der seit März 2006 geltenden Waffenruhe und erklärte, den Kampf „an allen Fronten“ wieder aufnehmen zu wollen. Damit ist der bislang ambitionierteste Versuch gescheitert, den ältesten bewaffneten Konflikt in Europa zu beenden und die baskische Frage politisch zu lösen.
Es ist mehr als nur eine Zahl, es ist eine Mahnung: 8372 muslimische Jungen und Männer wurden am 11. Juli 1995 in Srebrenica, einem Ort im Osten Bosnien und Herzegowinas, getötet.