Südsudan: Die Tragödie als Chance? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Südsudan: Die Tragödie als Chance?

von Wolf-Christian Paes

Seit Mitte Dezember herrscht wieder Krieg im Südsudan – nur zweieinhalb Jahre nach Gründung des jungen Staates im Juli 2011. Nachdem es in der Hauptstadt Juba zunächst nur eine Auseinandersetzung zwischen Soldaten unterschiedlicher Volksgruppen gegeben hatte, griffen die Kämpfe innerhalb weniger Tage auf weite Landesteile über. Die südsudanesische Regierung um Präsident Salva Kiir wirft dem ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar vor, zusammen mit anderen Abtrünnigen aus dem Führungszirkel der Staatspartei SPLM (Sudan People’s Liberation Movement) einen Militärputsch geplant zu haben. Eine Reihe von hochrangigen Politikern wurde verhaftet, Riek Machar selbst gelang die Flucht.

(aus: »Blätter« 2/2014, Seite 29-32)
Themen: Afrika, Krieg und Frieden und Vereinte Nationen

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