Racial Profiling: Kontrollen jenseits des Rechts | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Racial Profiling: Kontrollen jenseits des Rechts

von Anke Schwarzer

Vor Gericht gilt bis zu einer Verurteilung laut Gesetz für alle Angeklagten die Unschuldsvermutung. Auf der Straße, in Zügen, an Bahnhöfen und Autobahnraststätten hingegen ist dieser Grundsatz offenbar außer Kraft gesetzt: Allein wegen ihrer dunklen Hautfarbe hält die Polizei Menschen hier überproportional häufig an, fragt nach Ausweispapieren, erkundigt sich nach dem Drogenkonsum, durchsucht ihr Auto oder das Gepäck und lässt mitunter sogar den Urin testen – und das alles, ohne dass die Kontrollierten sich aufgrund ihres Verhaltens verdächtig gemacht hätten.

(aus: »Blätter« 1/2014, Seite 17-20)
Themen: Menschenrechte, Rassismus und Innere Sicherheit

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