BIP: Das vermessene Wachstum | Blätter für deutsche und internationale Politik

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BIP: Das vermessene Wachstum

von Hermannus Pfeiffer

Wir steigern das Bruttosozialprodukt“ – so hieß es einst in einem Nummer-eins-Hit der 80er Jahre. Derzeit schwächelt die deutsche Wirtschaft jedoch: Im zweiten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent. Doch die Rettung naht: Denn längst wird nicht mehr nur in die Hände gespuckt, um das volkswirtschaftliche Wachstum anzukurbeln. Stattdessen wird das Bruttoinlandsprodukt, das den Gesamtwert aller Güter angibt, die in einem Jahr innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt werden, künstlich aufgebläht.

(aus: »Blätter« 9/2014, Seite 17-20)
Themen: Wirtschaft, Ökologie und Wissenschaft

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