Seit hundert Jahren umkämpft: Die Kriegsschuldfrage | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Seit hundert Jahren umkämpft: Die Kriegsschuldfrage

von Wolfram Wette

Ob am 3. August auf dem Hartmannsweilerkopf im Elsass oder am darauffolgenden Tag, dem Tag des deutschen Überfalls und eigentlichen Kriegsbeginns, im belgischen Lüttich: Erstmalig kam es in diesem Jahr zu gesamteuropäischem Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkriegs. Dabei ist dieser in den anderen europäischen Ländern seit jeher sehr viel stärker präsent als bei uns: in England als „The Great War“, als die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, ebenso bei den Belgiern. In Frankreich, das von den deutschen Armeen stärker als alle anderen kriegsführenden Länder verwüstet wurde, wird insbesondere am Tag des Waffenstillstands, dem 11. November 1918, der Gefallenen des „Grande Guerre“ gedacht.

(aus: »Blätter« 9/2014, Seite 91-101)
Themen: Geschichte, Krieg und Frieden und Wissenschaft

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