Gut gemeint, schlecht gemacht: Feministische Außenpolitik à la Maas | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Gut gemeint, schlecht gemacht: Feministische Außenpolitik à la Maas

von Ines Kappert

In den bald 15 Jahren ihrer Kanzlerschaft hat Angela Merkel den Begriff „Feminismus“ sorgsam gemieden und Gleichstellungspolitik hatte wenig Bedeutung. Ihr Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich demgegenüber nun die Frauenfrage groß auf die Fahnen geschrieben: Weltweit will er geschlechtsbedingte Diskriminierung abbauen und setzte als Vorsitzender im UN-Sicherheitsrat die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ ganz oben auf die Prioritätenliste. Maas ist damit der erste deutsche Außenminister, der ernsthaft Außen- und Sicherheitsfragen mit einem geschlechtergerechten Ansatz verknüpft.

(aus: »Blätter« 6/2019, Seite 17-20)
Themen: Feminismus, Außenpolitik und Menschenrechte

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