Die Artenvielfalt stirbt – und wir schauen zu | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die Artenvielfalt stirbt – und wir schauen zu

Rasmus Landgreen / Unsplash Foto: Rasmus Landgreen / Unsplash

von Tanja Busse

Wir befinden uns mitten im sechsten großen Artensterben der Erdgeschichte.[1] Das erste liegt etwa 500 Mio. Jahre zurück: Damals brachen so viele Vulkane aus, dass sich die Zusammensetzung der Meere und der Atmosphäre stark veränderte und in der Folge viele Arten ausstarben. Vor 443 Mio. Jahren driftete dann der Urkontinent Gondwana nach Süden und die Erde kühlte sich ab. Dabei starben vermutlich mehr als 85 Prozent aller Meeresbewohner. Als größtes Massenaussterben aller Zeiten aber gilt der Übergang vom Erdaltertum zum Erdmittelalter etwa zweihundert Mio. Jahre später, bei dem nach gigantischen Vulkanausbrüchen in Sibirien beinahe alles Leben weltweit vernichtet wurde.

(aus: »Blätter« 11/2019, Seite 58-69)
Themen: Globalisierung, Ökologie und Wissenschaft

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