Vom »Willen zum Kampf« zur Weltentfremdung | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Vom »Willen zum Kampf« zur Weltentfremdung

Zu Leben und Aktualität Max Webers

von Wolfgang Martynkewicz

Der Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und Max Webers 150. Geburtstag (am 21. April) kommen in diesem Jahr auf bemerkenswerte Weise zusammen. In vielen Veröffentlichungen wird eine Epoche in den Blick genommen, in der Aufbruch und Katastrophe dicht beieinanderlagen. Und Weber – das macht den „Fall“ so interessant und exemplarisch – erlebte beides: den Aufstieg der kulturellen Moderne und die Katastrophe des Ersten Weltkriegs. Als er 1920 starb, war die „große Zeit“, wie es Karl Kraus schon 1914 prophezeit hatte, wieder „klein geworden“.

(aus: »Blätter« 4/2014, Seite 111-119)
Themen: Geschichte, Krieg und Frieden und Wissenschaft

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