Die Eskalation des Schreckens | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die Eskalation des Schreckens

Von der Julikrise 1914 zur Politik der "revolutionären Infizierung"

von Herfried Münkler

Die in Deutschland immer wieder kaskadenartig geführte Kriegsschulddebatte, in deren Zentrum seit Anfang der 1960er Jahre die Thesen des Hamburger Historikers Fritz Fischer stehen, hat den politischen Blick auf den Ersten Weltkrieg und seine Folgen eher verstellt als geöffnet. Vor allem hat sie die Beschäftigung mit dem Krieg auf dessen Vorgeschichte und die Juli-Krise von 1914 fokussiert, was zur Folge hatte, dass der Verlauf des Krieges ebenso wie die in ihm zusammenfließenden macht- und geopolitischen Konflikte kaum thematisiert wurden.

(aus: »Blätter« 7/2014, Seite 102-112)
Themen: Geschichte, Europa und Krieg und Frieden

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