Vom Heldenkult zur Opferverehrung | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Vom Heldenkult zur Opferverehrung

Zum Wandel der Erinnerungskultur

von Jan M. Piskorski

Siebzig Jahre nach der Shoah – dem von einem hochentwickelten europäischen Staat unternommenen Versuch der planmäßigen Ermordung sämtlicher Juden – ist es offensichtlich, dass die jüdische Diaspora und die Israelis viele Gründe dafür haben, sich innerlich wie äußerlich bedroht zu fühlen. Das ist nicht nur eine Lehre der Geschichte, sondern auch der jüngsten antisemitischen Ausbrüche in Europa. Weniger offensichtlich ist dagegen, dass unmittelbar nach dem Krieg der Holocaust bei den Juden, und vor allem bei den Israelis, ein schamhaft verschwiegenes Thema war.

(aus: »Blätter« 1/2015, Seite 109-120)
Themen: Geschichte, Kultur und Nationalsozialismus

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