Nahost: Der unlösbare Knoten | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Nahost: Der unlösbare Knoten

von Heiko Flottau

Im Frühjahr 2003 schickte der damalige US-Präsident George W. Bush amerikanische Truppen in den Irak, die dem Land einen Regimewechsel und eine demokratische Ordnung bescheren sollten. Knapp zwölf Jahre später wütet in Teilen des angeblich befreiten Irak das Hinrichtungsschwert einer scheinbar aus dem Nichts gekommenen Terrorgruppe namens „Islamischer Staat“ (IS). Im Februar dieses Jahres verbrannten die Mörder des IS den jordanischen Piloten Moaz al-Kassasbeh. Daraufhin ließ Jordanien zwei seit Jahren zum Tode verurteilte Dschihadisten aufhängen. Der neue Krieg im Nahen Osten wird mit archaischen Methoden geführt – mit Schwert, Feuer und mit dem Galgen.

(aus: »Blätter« 3/2015, Seite 13-16)
Themen: Naher & Mittlerer Osten, Krieg und Frieden und Religion

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