Autorinnen und Autoren Christoph Fleischmann

Biographie von Christoph Fleischmann

Christoph Fleischmann, geb. 1971 in Hilden/Rheinland, ev. Theologe, freier Journalist u.a. für den ARD-Rundfunk.

Im Folgenden finden Sie sämtliche »Blätter«-Beiträge von Christoph Fleischmann.

Christoph Fleischmann in den »Blättern«

CSU: Das Kreuz mit dem Kreuz

„Klares Bekenntnis zu unserer bayerischen Identität und christlichen Werten. Haben heute im Kabinett beschlossen, dass in jeder staatlichen Behörde ab dem 1. Juni ein Kreuz hängen soll.“ Selbiges twitterte der bayerische Ministerpräsident am 24. April, dazu das Foto, wie Markus Söder ein Kreuz im Eingangsbereich seiner Staatskanzlei aufhängt.

Gottes Güter für alle

Zum 500. Reformationsjubiläum wird an vieles erinnert und der Reformator für vieles gelobt. Dass es bei seinem Protest zentral ums Geld ging, wird jedoch meist nicht in den Vordergrund gestellt. Dabei begann die Reformation mit der Kritik an einer ökonomischen Praxis der Kirche, nämlich dem Verkauf von Ablassbriefen.

Das Opfer und das Geld

„Philosophie des Geldes“ – der Titel ist eigentlich schon belegt durch das große Werk von Georg Simmel. Doch der Philosoph Christoph Türcke hat keine falsche Ehrfurcht vor Autoritäten, schnappt sich den Titel des berühmten Vorgängers, macht ihn zum Untertitel und verspricht im Titel keck „Mehr!“ Der Mann hat Chuzpe, keine Frage.

Der Prediger des guten Kapitalismus

Auch wenn das „Buch des Monats“ normalerweise einer Empfehlung vorbehalten ist, Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Um eine Ausnahme handelt es sich bei der „Ökonomie von Gut und Böse“ von Tomáš Sedláček.

Der ewige Kardinal

Kardinal Joachim Meisner bekommt Verlängerung: Am 25. Dezember 2008 wird der Kölner Kardinal 75 Jahre alt. Gemäß dem Kirchenrecht hatte der Erzbischof aus diesem Anlass dem Papst seinen Rücktritt angeboten. Benedikt XVI. hat aber abgelehnt und Meisner, nach dessen Angaben, gebeten, „bis auf weiteres“ im Dienst zu bleiben.

Die Kirche und die Schuld

Für Walter Kreck, ehemaliger Theologieprofessor in Bonn und Mitherausgeber der „Blätter“, war es „die mutigste kirchliche Stellungnahme der Nachkriegszeit“1: Das Darmstädter „Wort zum politischen Weg unseres Volkes“, vom Bruderrat der Evangelischen Kirche in Deutschland am 8. August 1947 verabschiedet.

Der Wolf im Papstpelz

Die Kirchen sollten sich mit ihren vom Glauben geprägten Vorstellungen in die Diskussionen des demokratischen Rechtsstaates einbringen, auch wenn ihr Glaube längst nicht mehr von allen Bürgern geteilt werde.

Kapitalismus als Religion

„Im Kapitalismus ist eine Religion zu erblicken, das heißt der Kapitalismus dient essenziell der Befriedigung derselben Sorgen, Qualen, Unruhen, auf die ehemals die sogenannten Religionen Antwort gaben.“1 Ein kleiner Text von Walter Benjamin über Kapitalismus als Religion, geschrieben im Jahr 1921 und Fragment geblieben, findet in letzter Zeit zunehmend Beachtung.2 Das Un

Die Vernunft des Papstes

Die Rede des Papstes an der Universität Regensburg vom 12. September d.J. (dokumentiert in „Blätter“ 10/2006, S. 1273 ff.), in der Benedikt XVI. eine gegen den Islam gerichtete Äußerung des byzantinischen Kaisers Manuel II. zitierte, hatte Proteststürme in weiten Teilen der islamischen Welt zur Folge; es kam zu Demonstrationen und gewalttätigen Übergriffen.