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Kapitalismus in der Krise

Aus der Krise nichts gelernt

Die Mythen der Mainstream-Ökonomie

von Ulrike Herrmann

Am 9. August 2017 jährt sich der Beginn der globalen Finanzkrise bereits zum zehnten Mal. Bis heute erschreckt, wie groß zuvor die Naivität der Experten war.[1] Noch 2006 verkündete der Internationale Währungsfonds in einer Studie begeistert, dass die „Finanzinnovationen“ die „Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems erhöht“ hätten.[2] Mit diesen „Finanzinnovationen“ waren genau jene Derivate, Kreditausfallversicherungen und Verbriefungen gemeint, die sich ein Jahr später als toxische Schrottpapiere erweisen sollten. Die Experten irrten so einhellig, weil sie allesamt der falschen Theorie anhingen.

(aus: »Blätter« 1/2017, Seite 71-82)
Themen: Wirtschaft, Kapitalismus und Wissenschaft

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