Iranische Paradoxien | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Iranische Paradoxien

Streifzüge durch ein uneindeutiges Land

von Charlotte Wiedemann

Wenn die Iranerinnen und Iraner am 19. Mai ihren Präsidenten wählen, hat der moderate Kleriker Hassan Rohani gute Chancen, das Vertrauen für eine zweite Amtszeit zu erringen. Vielen Beobachtern gilt er als Garant dafür, dass sich Irans neue Diplomatie des Dialogs gegenüber dem Westens fortsetzen würde – wenn auch unter widrigen Bedingungen. Denn die Entspannung, die sich viele Iraner nach dem 2015 ausgehandelten Nuklearabkommen erhofft haben, will vorerst nicht eintreten: US-Präsident Donald Trump ist daran gelegen, eine Drohkulisse aufrechtzuerhalten; neue Sanktionen wurden erlassen.

(aus: »Blätter« 5/2017, Seite 101-110)
Themen: Naher & Mittlerer Osten, Konservatismus und Religion

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