Die antifeministische Internationale | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die antifeministische Internationale

imago images / ZUMA Press
Foto: imago images / ZUMA Press

von Christa Wichterich

Es waren krude Sätze, mit denen Stephan B., der Attentäter von Halle, seine Morde zu rechtfertigen versuchte: „Feminismus ist schuld an der sinkenden Geburtenrate im Westen, die die Ursache für die Massenimmigration ist. Und die Wurzel dieser Probleme ist der Jude.“ So wirr diese Verschwörungstheorie auch ist, steht sie doch exemplarisch für einen beunruhigenden Trend: Antifeminismus ist ein prägendes Motiv bei vielen Rechtsterroristen, sei es in Halle, Christchurch oder auf Utøya. Doch damit nicht genug: Weltweit haben sich Antifeminismus und konservativer Familismus in den vergangenen Jahrzehnten zu regelrechten Steigbügelhaltern für den Aufstieg von Rechtspopulisten und Autoritären entwickelt.

(aus: »Blätter« 12/2019, Seite 103-110)
Themen: Feminismus, Fundamentalismus und Rechtsradikalismus

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