Gar Alperovitz, Richard J. Barnet, Norman Birnbaum und Marcus G. Raskin im Gespräch mit Bernd Greiner Zu den bemerkenswerten Vorgängen der vergangenen Monate gehört der Umgang der amerikanischen Regierung mit der deutschen Frage. Washington reagierte keineswegs so, wie die einen befürchtet, die anderen im stillen gehofft hatten: als eine Weltmacht, die sich vom Gegner zweier Weltkriege herausgefordert sieht und auf ihr Recht pocht, bei der Vereinigung der beiden deutschen Staaten federführend mitzuwirken. Bernd Greiner, Mitarbeiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, hatte im April Gelegenheit, in Washington mit linksliberalen Intellektuellen über die deutschen Entwicklungen und über amerikanische Reaktionen und Befindlichkeiten zu sprechen: mit Gar Alperovitz, Historiker und Leiter des National Center for Economic Alternatives, mit Norman Birnbaum, Professor an der juristischen Fakultät der Georgetown University, und mit Richard J. Barnet und Marcus G. Raskin, beide Politikwissenschaftler und Gründungsmitglieder des Institute for Policy Studies in Washington D.C. Das Gespräch veröffentlichen wir in Auszügen *). D. Red.
In der Ukraine kämpfen seit dem Februar 2022 auch Linkslibertäre, Feministinnen und Antimilitaristen im Militär. Verraten sie damit ihre Überzeugungen – oder ist ihr Handeln nur konsequent?