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Für ein soziales Europa - ohne den Euro

von Martin Höpner

Progressive Kräfte haben die wirtschaftliche Integration Europas stets unterstützt. Das geschah aber nicht aus Liebe zum Binnenmarkt, sondern in der Hoffnung, die ökonomische Integration werde die politische und die soziale Integration nach sich ziehen. Diese Hoffnung zieht sich bis heute durch die Europa-Rhetorik des Mitte-links-Spektrums. Es wird Zeit, diese Rhetorik zu überdenken und an die Realitäten anzupassen. Denn das Ungleichgewicht zwischen der wirtschaftlichen und der sozialen Integration hat sich wider Erwarten nicht eingeebnet. Es ist vielmehr größer geworden.

(aus: »Blätter« 8/2016, Seite 45-49)
Themen: Europa, Neoliberalismus und Wirtschaft

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